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Glasbau Hahn in den 50er Jahren

Was bereits 1836 als Glaserei begann, ist heute eines der erfogreichsten Unternehmen der Glasbranche weltweit – noch immer im Besitz der Gründerfamilie. Im Laufe der langen Firmengeschichte wurden 132 internationale Patente erteilt, von denen etliche die Geschichte des konstruktiven Glasbaus nachhaltig beeinflusst haben. So war es das Unternehmen Hahn, das schon 1951 im Rahmen der Hannovermesse einen Ganzglaspavillon präsentiert, der samt tragender Elemente ausschießlich aus Glas bestand.

Auszüge der Firmenchronik

1836 Gründung einer Glaserei durch Herrn Jean-Heinrich Hahn in Frankfurt am Main
1871 Umzug der Glaserei HAHN vom „Trierischen Gäßchen“ in die „Töngesgasse“, Frankfurt am Main
1904 Verleihung der Goldenen Medaille, St. Louis für ein bleiverglastes Jugendstilfenster
1924 Otto Hahn beendet die Glaserlehre und geht für drei Jahre in die USA
1931 Entwicklung des HAHN-Glaszement auf organischer Basis. Ehrenurkunde Berlin
1935 Erste rahmenlose Glas-Glas-Verklebung
1937 Entwicklung der ersten Ganzglas-Vitrine
1941 Erste Patentanmeldung für einen neuartigen Schiebetürbeschlag
1943 Die Werkstätten wurden im Oktober 1943 durch Kriegseinwirkung zerstört. Umzug in die Hanauer Landstraße 211, Frankfur/Main
1945 Erste Patentanmeldung für einen neuartigen Glas-Beschlag
1958 Die neuen Glaszemente SH1-10 auf der Basis von Epoxyd-Harz verdrängen die früheren Kleber. Repräsentanten von Glasereien aus allen Teilen der Welt werden in monatlichen Kursen in der Verwendung der Glas-Zemente ausgebildet.
1965 Die Söhne Till und Thomas Hahn treten in die Geschäftsleitung der Firma ein, mit eigenen Entwicklungen und Ideen
1975 GLASBAU HAHN ernennt die erste ausländische Vitrinenvertretung (USA), der schnell weitere folgen
1985 Einstellung des 50. Mitarbeiters. Die Arbeitsbereiche werden neugegliedert:
Vitrinen-Abteilung, Großglaserei, Glasbearbeitung und –veredelung, Spiegelfertigung, Lamellenfenster, Ganzglas-Konstruktionen und automatische Schiebetüren.
Sonderpreis „Deutsche Auswahl“, Stuttgart
Gründung der A.I.M.E. (Association Internationale de Muséologie Evolutive), ein Zusammenschluß der Vertriebspartner von GLASBAU HAHN in verschiedenen Ländern.
1991 Einstellung des 100. Mitarbeiters. Die Produktbereich erweitern sich um Glas-Design, Spezialverglasungen und Lichtfasertechnik.
1995 Die Mitarbeiterzahl wächst auf 150
1998 Gründung von GLASBAU HAHN America mit Sitz in Santa Monica, California
1999 Auf der MUTEC 99 Vorstellung des neuen Systems RK-3/N, wodurch Vitrinenräume mit gefiltertem, feuchtikeits- und temperatur-kontrolliertem Stickstoff gefüllt werden können: „Präsentation bei gleichzeitiger Konservierung der Ausstellungsobjekte“
2008 Eintritt von Isabell Hahn in die Geschäftsleitung
2009 Eintritt von Tobias Hahn in die Geschäftsleitung
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